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Aquarium für Wasserschildkröten

Aquaterrarium richtig einrichten

Kurz gesagt

Wasserschildkröten brauchen ein großzügiges Aquaterrarium mit ausreichend tiefem Wasserteil, einem trockenen Landteil mit Wärme- und UV-Sonnenplatz und einer leistungsfähigen Filterung. Das Becken richtet sich nach Art und Endgröße – kleine Aquarien sind nicht artgerecht.

Becken
so groß wie möglich
Aufteilung
Wasser + Landteil
Technik
Filter, Wärme, UV
Pflege
Wasserwerte kontrollieren

Beckengröße

Das Becken muss zur Endgröße der Art und zur Tierzahl passen. Verbreitete Faustregeln: Beckenlänge etwa das Fünffache, Breite rund das 2,5-Fache der Panzerlänge; der Wasserteil sollte etwa zwei Drittel der Fläche einnehmen, die Wassertiefe mindestens die doppelte Panzerlänge betragen. Lieber großzügig planen – Wasserschildkröten wachsen und benötigen Schwimm- und Tauchraum.

Wasser- und Landteil

Neben dem Wasserteil ist ein trockener, leicht erreichbarer Landteil nötig, auf dem sich die Tiere vollständig abtrocknen und sonnen können. Schlechte Schwimmer (z. B. die Moschusschildkröte) brauchen flachere Bereiche und Ausstiegshilfen.

Technik: Filter, Wärme, UV

Wasserschildkröten belasten das Wasser stark – eine kräftige Filterung ist Pflicht. Über dem Sonnenplatz sorgen ein Wärmestrahler und eine UV-B-Quelle für die nötige Wärme und die Vitamin-D3-Bildung. Die Wassertemperatur richtet sich nach der Art; eine Heizung kann nötig sein.

Pflege & Wasserwerte

Regelmäßige Teilwasserwechsel und die Kontrolle der Wasserwerte halten das Becken stabil. Eine ausreichende Kalkversorgung – etwa über Sepiaschale – unterstützt den Panzer.

Wichtig: Schmuckschildkröten (Trachemys scripta, z. B. Rotwangen) stehen auf der EU-Unionsliste invasiver Arten; Handel und Neuhaltung sind verboten. Welche Art für ein Becken in Frage kommt, steht im Bereich Wasserschildkröten.

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