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Wasserschildkröten
Arten und Haltung im Überblick
Kurz gesagt
Wasserschildkröten leben überwiegend im Wasser und werden im Aquaterrarium mit Wasser- und Landteil, Filterung sowie Wärme- und UV-Sonnenplatz gehalten. Wichtig: Die früher häufig verkauften Schmuckschildkröten (Trachemys scripta) dürfen in der EU nicht mehr erworben oder neu gehalten werden.
Was sind Wasserschildkröten?
Anders als Landschildkröten verbringen Wasserschildkröten den Großteil ihres Lebens im Wasser und kommen vor allem zum Sonnen, Ruhen und zur Eiablage an Land. Sie sind häufig Allesfresser und schwimmen unterschiedlich gut – einige Arten sind eher Grundläufer.
Arten im Überblick
- Moschusschildkröte – klein, überwiegend fleischfressend, lebt am Grund
- Zierschildkröte – nordamerikanisch, allesfressend, Sonnenbader
- Europäische Sumpfschildkröte – einzige heimische Art, streng geschützt
- Höckerschildkröte – strömungsliebend, ausgeprägter Größenunterschied der Geschlechter
- Schmuckschildkröte (Trachemys) – in der EU als invasive Art verboten
Haltung
Wasserschildkröten brauchen ein ausreichend großes Becken, das zur Endgröße der Art passt, eine kräftige Filterung und einen Land- bzw. Sonnenplatz mit Wärme- und UV-Strahler. Einrichtung und Beckengröße erklärt die Seite Aquarium für Wasserschildkröten.
Recht & Artenschutz
Schmuckschildkröten (Trachemys scripta, z. B. Rotwangen-, Gelbwangen- und Cumberland-Schmuckschildkröte) stehen seit 2016 auf der EU-Unionsliste invasiver Arten: Einfuhr, Handel, Neuhaltung und Nachzucht sind verboten; vorhandene Tiere dürfen nur ausbruchsicher und ohne Vermehrung weiter gehalten werden. Die Europäische Sumpfschildkröte ist streng geschützt. Mehr unter Artenschutz & Recht.