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Riesenschildkröten
Galapagos, Seychellen und ihr außergewöhnliches Alter
Kurz gesagt
Riesenschildkröten sind die größten landlebenden Schildkröten. Sie kommen vor allem auf den Galapagos-Inseln und auf Inseln im Indischen Ozean (Aldabra/Seychellen) vor, erreichen über einen Meter Länge und mehrere Hundert Kilogramm und werden außergewöhnlich alt. Als Haustiere sind sie nicht geeignet.
Galapagos-Riesenschildkröte
Die Galapagos-Riesenschildkröten umfassen mehrere Formen, die auf verschiedenen Inseln des Archipels leben. Je nach Lebensraum unterscheiden sich Panzerform (kuppel- oder sattelförmig) und Größe. Sie sind streng geschützt; mehrere Bestände gelten als stark gefährdet.
Seychellen-/Aldabra-Riesenschildkröte
Im Indischen Ozean lebt die Aldabra-Riesenschildkröte, die auch auf den Seychellen gehalten wird. Das wohl bekannteste Exemplar ist „Jonathan" auf St. Helena, der als ältestes bekanntes an Land lebendes Tier gilt.
Warum so alt?
Riesenschildkröten zählen zu den langlebigsten Wirbeltieren – dokumentiert sind Lebensspannen von weit über 100 Jahren. Ihr langsamer Stoffwechsel und der schützende Panzer tragen zu dieser Langlebigkeit bei. Mehr zum Thema: Wie alt werden Schildkröten?
Keine Haustiere
Wegen ihrer enormen Endgröße, ihres Platz- und Wärmebedarfs und ihres Schutzstatus sind Riesenschildkröten für die private Haltung nicht geeignet. Man begegnet ihnen vor allem in Zoos und Schutzprojekten.